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Weizengras für den täglichen Vitaminkick

weizengras

Wenn du dich für gesunde und ausgewogene Ernährung interessierst, kommst um das Thema Weizengras womöglich nicht herum. Doch worum handelt es sich bei diesem Nahrungsmittel eigentlich und was bewirkt es? Dies und noch einige spannende Fakten mehr zu diesem besonderen Süßgras erfährst du im folgenden Artikel.

 

Der Ursprung des Weizengrases

Wissenschaftliche Nachforschungen belegen, dass bereits vor mehreren tausend Jahren in China und auch in anderen Kulturen Weizengras verwendet wurde. Es diente als hochwertiges und nährstoffreiches Lebensmittel. Beim Weizengras handelt es sich um nichts anderes als um die aufgekeimte Saat des Weizenkorns, die zwischen einigen Tagen und zwei Wochen im Wachstum steht. Geerntet wird unbedingt noch vor der Ährenbildung.

 

Eigenschaften & Wirkung von Weizengras

Weizengras ist reich an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen. Allen voran ist das Vitamin C zu erwähnen. Immerhin beträgt der Anteil dieses Vitamins das 60fache von dem, der in der Orange enthalten ist. Weiterhin kommen die Vitamine A, E, K sowie der Vitamin-B-Komplex im Weizengras vor.

Weizengras beinhaltet zudem 19 Aminosäuren. Auf acht von ihnen ist dein Körper dringend angewiesen, weil er sie nicht selbst bilden kann. Wenn du deinen Organismus mit ausreichend Eisen versorgen willst, dann entscheide dich anstelle von Spinat, Basilikum oder Petersilie lieber zwischendurch auch einmal für Weizengras. 100 Gramm davon enthalten bis zu 130 Milligramm von diesem Mineralstoff. Kalzium, Zink und Magnesium sind ebenfalls in hohen Mengen enthalten.

Du denkst, du könntest diese Nährstoffe auch in Form von anderen Nahrungsmitteln oder mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln aufnehmen? Das stimmt, doch Letztere kann dein Körper weniger gut verwerten. Und was das Weizengras so besonders macht, ist der enorme Anteil an Chlorophyll, der auf die Gesundheit des Menschen vielfache positive Auswirkungen hat.

Durch den Mix an Inhaltsstoffen sorgst du mit der Aufnahme von Weizengras dafür, dass deine körpereigene Abwehr gesteigert wird. Dadurch brauchst du Erkältungen und andere Infektionskrankheiten weniger zu fürchten. Weizengras hilft dir außerdem, wenn du ans Abnehmen denkst, es hemmt nämlich einen übermäßigen Appetit. Da es viele wertvolle Proteine enthält, sorgt es dafür, dass deine Muskeln schneller aufgebaut werden und dass deine Ausdauer steigt. Mehr Muskeln wiederum bedeuten eine höhere Fettverbrennung. Du wirst somit auf gesunde Weise schlanker, ohne hungern zu müssen und womöglich noch einen Nährstoffmangel zu riskieren.

Insbesondere das Chlorophyll ist dafür verantwortlich, dass das Weizengras Giftstoffe aus deinem Körper ausschwemmt. Es reinigt die Leber und das Blut. Dadurch wiederum vermeidest du Entzündungsreaktionen in deinem Körper wie sie beispielsweise bei der Arthrose auftreten.

Das im Weizengras vorhandene Lutein hingegen soll sich Studien zufolge für die Prävention einer altersbedingten Makuladegeneration eignen. Wissenschaftler haben außerdem herausgefunden, dass du durch die regelmäßige Einnahme von Weizengras das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme und den Diabetes mellitus deutlich senken kannst. Selbst bei kleinen Wehwehchen wie übermäßigem Schwitzen oder einem unangenehmen Atem solltest du ebenfalls einmal Weizengras probieren, denn dein gesamter Organismus kann von diesem Nahrungsmittel profitieren.

 

Aber schmeckt Weizengras eigentlich?

Wegen seines hohen Anteils an Bitterstoffen schmeckt Weizengras den meisten nicht so besonders gut. Es eignet sich jedoch gut zum Würzen, zum Verfeinern von frischen Salaten oder für die Herstellung von Smoothies. Als Alternative kannst du auch einen frisch gepressten Weizengrassaft herstellen, welchem du süße Obstsorten wie Äpfeln oder Bananen bei gibst. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Weizengraspulver oder -kapseln zu dir zu nehmen, doch da ist wie bei vielen anderen industriell hergestellten Lebensmitteln natürlich fraglich, wie die genaue Zusammensetzung aussieht und welchen Effekt diese Mittelchen noch auf die Gesundheit haben können. Besser ist selbstverständlich immer eine frische Variante, statt Nährstoffe in Form von Kapseln oder Pulvern zu sich zu nehmen.

 

Weizengras zu Smoothies und Saft verarbeiten

Alles, was du für die Herstellung von Weizengrassaft benötigst, ist ein Entsafter, der die frischen Weizengrastriebe auspresst. Achte beim Kauf eines solchen darauf, dass er sich für das Kaltpressverfahren eignet. Am besten funktioniert das bei einem sogenannten Slow Juicer, welcher nur wenige Umdrehungen pro Minute verzeichnet. Viele Modelle laufen einfach zu schnell.

Noch ein Tipp zur Beschaffung des Weizengrases: Wenn du es fertig gewachsen kaufen möchtest, wähle einen Anbieter, der etwas über seine Herkunft sagen kann, sonst läufst du Gefahr, dass das Weizengras während der Wachstumsphase mit chemischen Mitteln behandelt worden ist. Um das zu vermeiden, sollte es aus dem Bio-Anbau stammen. Verwende es möglichst frisch, denn die wertvollen Inhaltsstoffe gehen bei längerer Lagerung und unter der Einwirkung von Tageslicht schnell verloren.

Bist du erst einmal auf den Geschmack dieses Nahrungsmittels gekommen, möchtest du es vielleicht sogar selbst anbauen. Auch wenn du keinen Garten besitzt, ist das überhaupt kein Problem, denn das geht auch sehr bequem zuhause mit einem entsprechenden Keimgerät.

 

Rezeptvorschlag: Grüner Smoothie mit Obst

Weizengrassaft

Zum Schluss soll dir nachfolgendes Rezept als erste Anregung für einen grünen Smoothie mit Weizengras dienen. Die Zutaten kannst du selbstverständlich ganz nach deinem individuellen Geschmack austauschen und auch von der Menge her mit ihnen experimentieren. Je nachdem, ob du einen hohen oder niedrigen Ballaststoffanteil im Smoothie bevorzugst, verwendest du klein geschnittenes Weizengras oder den frisch gepressten Weizengrassaft.
Folgende Zutaten benötigst du:

  • 1 Apfel
  • 1 Pfirsich
  • 1 Handvoll frische Spinatblätter
  • nach Belieben Weizengras
  • 75ml Wasser

Zunächst wäschst du alle Zutaten gründlich ab und befreist das Obst von Kernen beziehungsweise seinem Stein. Anschließend gibst du die Zutaten in den Mixer und zerkleinerst sie. Sollte dir die Konsistenz noch ein wenig zu fest sein, kannst du gern noch ein wenig mehr Wasser zugeben. Wenn alles fertig gemixt ist, kannst du deinen Smoothie in einem schönen Glas anrichten. Wenn du möchtest, gib zur Garnitur zwei Spitzen Weizengras sowie eine Pfirsichspalte dazu.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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