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Schritt für Schritt – schlank & fit: Worauf Sie beim Joggen achten müssen

Worauf Sie beim joggen achten müssen

Warum die meisten „Joggen“, anstatt „Laufen“ sagen? Es klingt einfach cooler. Sinngemäß gibt es nämlich absolut keinen Unterschied. Viele behaupten Joggen wäre eine der einfachsten Sportarten der Welt. Doch das entspricht keinesfalls der Wahrheit und stimmt nur indirekt. Vor allem diejenigen unter uns, die lange Zeit keinen Sport getrieben haben, an Übergewicht leiden oder älter sind, verlieren nach einigen Versuchen oftmals die Lust an dem Sport und geben schlussendlich komplett auf.

Dabei kann das regelmäßige Laufen nicht nur physisch, sondern auch psychisch sehr entlastend sein. Sorgen und Probleme mit denen wir uns täglich belasten, werden während des Joggens einfach ausgeblendet. Wir schaffen es neue Kraft zu tanken & können somit unsere Ängste besser verarbeiten. Das unsere Muskeln dabei gestrafft und die Fettverbrennung sowie der Stoffwechsel angeregt werden, sind weitere positive Nebeneffekte.
Doch vor allem beim Joggen muss man auf viele wichtige Sachen achten, wenn man vor hat die Sportart regelmäßig auszuüben. Es ist von signifikanter Relevanz, sich beim Joggen wohl zu fühlen und auf die richtige Umgebung, als auch die richtige Kleidung zu achten. Nachfolgend werden die wichtigsten Punkte aufgeführt, die uns mit der Welt des Joggens vertrauter machen sollen.

Der richtige Einstieg ist die halbe Miete

Wer an Übergewicht leidet, kann mit dem Joggen eine Menge erreichen. Die Pfunde purzeln nämlich bei keinem anderen Sport so schnell, wie beim effektiven Joggen. Die Betonung liegt hierbei auf „effektiv“. Dabei ist es sehr wichtig den richtigen Einstieg zu finden, damit ein langfristiger Erfolg überhaupt angestrebt werden kann. So empfiehlt es sich durchaus, die ersten paar Male nur einige wenige Minuten zu laufen, um den Körper nicht zu überanstrengen. Ein starker Muskelkater wird zwar als „angenehmer Schmerz“ betitelt, im Endeffekt kann man aber getrost darauf verzichten. Wer die Zeitintensität von Anfang an systematisch steigert (z.B. zunächst 3 Mal die Woche 10 Minuten, anschließend 3 Mal die Woche 15 Minuten, dann 3 mal die Woche 30 Minuten usw.), wird überrascht sein, dass der Muskelkater letztendlich absolut kein Thema mehr sein wird. Die Motivation ist beim Joggen nun Mal das A und O.

Die passende Bekleidung ist beim Joggen unentbehrlich

Beim Joggen ist die Wahl des richtigen Schuhs, ungefähr so wichtig wie die Partnerwahl in unserem Leben. Schließlich wollen wir noch nach Monaten nicht die Lust an der Sache verlieren und nach Möglichkeit keinen Schaden nehmen. Da die Belastung auf die Knochen und Gelenke vor allem bei schweren Läufern mit jedem Laufschritt unglaublich hoch ausfällt, sollte ein guter Joggingschuh mit einer möglichst weichen Sohle ausgewählt werden. Wie auch beim Fußball oder beim Ballett, sollte man auch bei der Wahl des richtigen Joggingschuhs keinesfalls sparen!

Selbstverständlich sollte man nicht in einer Jeans joggen, denn die Reibung die dabei entsteht, könnte uns die Laune am Laufen schnell vermiesen. Vielmehr sollte auf eine locker-legere Freizeitbekleidung zurückgegriffen werden. Eine Jogginghose mit einem T-Shirt und hochwertigen Jogging-Schuhen sind empfehlenswert. Wenn man im Sommer den Wald bevorzugt, wäre eine Kopfbedeckung ebenfalls angebracht, da Zecken von den Bäumen auf den Kopf springen könnten um von unserem Blut zu naschen.

Die richtige Atmosphäre sorgt für gute Laune

Wer keine Abgase inhalieren möchte und Seitenstiche vermeiden will, sollte die Stadt als Joggingort schnell vergessen. Vielmehr sind Parks und Waldrouten ideal. Die frische Luft und der ausreichende Platz, bieten dem Läufer eine gute Atmosphäre und vermeiden unnötig viele Reizeinwirkungen. Der weiche Boden des Waldes schont die Gelenke und Knochen, die Luft versorgt unsere Lunge mit gefiltertem Sauerstoff und die kleinen Berge und Pfade sorgen für eine sinnvolle Konditionierung unserer motorischen Fähigkeiten und schulen dabei auch noch die Konzentration.

Das richtige Klima

Nach einem Regenschauer ist eine Runde durch den Wald aufgrund der Rutschgefahr zwar ein wenig risikoreicher, jedoch bietet die wesentlich feuchtere Luft uns eine Menge Vorteile. Durch den höheren H2O Anteil in der Luft, fällt es uns leichter zu atmen und die Lungen können somit mehr Sauerstoff aufnehmen. Letztendlich können wir effektiver Joggen und schaffen es länger durchzuhalten, als es bei trockenem Klima der Fall ist. Gab es keinen Regen, empfiehlt es sich bei kühleren Temperaturen zu Laufen.

Sollte es zu heiß sein (über 30°C im Schatten), dehydriert der Körper nämlich zu schnell und das Joggen wäre somit nicht effektiv. Auch hier punktet wieder mal der Wald: Mit dem Schutz des Blätterdachs, erreichen uns die UV-Strahlen der Sonne nur sehr schwer. Im Winter sollte man aufpassen, denn die Rutschgefahr ist vor allem auf Asphalt besonders hoch. Findet sich jedoch eine sichere Route, spricht nichts gegen eine Jogging-Einheit im Schnee, denn wir trainieren dabei gleichzeitig unsere Abwehrkräfte und das eigene Immunsystem (Nicht für Anfänger geeignet).

Bild: Toa55 / freedigitalphotos.net

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