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Lauftraining – auch bei Eis und Schnee sinnvoll?

im Winter laufen Paul Brentnall / freedigitalphotos.net

Den durchtrainierten Sportler kann sicherlich Eis und Schnee nicht vom Trainingsprogramm abhalten. Er weiß wie er sich dann anzuziehen hat und worauf zu achten sind. Beim Freizeitsportler sieht das schon ganz anders aus. Angesichts von Eis und Schnee legen sie eher eine Laufpause ein und verzichten auf die Bewegung im Freien. Wer dennoch nicht verzichten möchte, der schafft sich ein Laufband an und trainiert einfach im Wohnzimmer. Oder, ja oder er beherzigt folgende Tipps und kann damit auch im Winter dem Laufsport nachgehen.

 

Die besten Tipps für ein Lauftraining im Winter

  • Equipment: das wichtigste für ein gutes Lauftraining im Winter ist die Ausrüstung, wobei hier ein besonderes Augenmerk auf die Schuhe gelegt werden muss. Die Schuhe sollten über ein sehr tiefes Profil verfügen und im Idealfall mit Spikes ausgestattet sein. So hat man auf dem gefrorenen Boden den besten Gripp. Bei der Kleidung ist der sog. Zwiebellook zu empfehlen. So kann man Schicht für Schicht ausziehen, sollte es doch zu warm werden. Wer dann noch auf atmungsaktive Sportlerkleidung setzt, der hat alles richtig gemacht.
  • Sicherheit: im Winter ist es an vielen Tagen nicht richtig hell. Damit man von anderen Läufern und vor allem von Autofahrern gut gesehen wird, sollte auf Reflektoren geachtet werden. Sie werden einfach an die Kleidung angebracht und leuchten. Wer im Wald laufen geht, sollte sich eine Stirnlampe anschaffen.
  • Ernährung und Co.: Sportler wissen eh wie sie sich gesund ernähren. Im Winter sollte besonders darauf geachtet werden, dass ausreichend Obst und Gemüse auf dem Speiseplan steht, damit der Körper auch wirklich mit allen wichtigen Dingen versorgt wird.
  • Ausdauer statt Power: im Winter geht es eher um das Ausdauertraining als um Geschwindigkeit. Wer zu schnell unterwegs ist, riskiert nur einen Unfall, den es zu vermeiden gilt.

 

Wer diese Punkte berücksichtigt, der muss nicht auf das Lauftraining im Winter verzichten und ist trotzdem sicher unterwegs. Nun gilt es nur noch den inneren Schweinehund zu überwinden, denn bei eisigen Temperaturen ist es manchem sicher lieber auf dem Sofa zu liegen, anstatt im Wald die Runden zu drehen. In diesem Punkt muss jeder selbst eine Möglichkeit zur Motivation finden. Was aber nicht weiter schwer sein sollte, immerhin lockt der Frühling, dann der Sommer, und man schafft mit einem Wintertraining die besten Voraussetzungen für ein gesundes Jahr.

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